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... Yosemite-Death Valley...

Wir entschlossen uns nachdem Autokauf weiter zum Yosemite Nationalpark zu fahren. Nachts um 1 haben wir uns auf einem Parkplatz kurz schlafen gelegt und sind dann recht früh wieder weiter gefahren, zum fahren allgemein.. klar, wie quasi jedes Auto in den USA hat auch unser Karren Automatik. Anfangs schon komisch, aber man gewöhnt aich recht schnell dran. Uns gefällt das aber eigentlich nicht, vorallem deshalb weil man die ganze Zeit hört was das Auto für einen Käse zusammenschaltet und man doch so gern selber vielleicht ein bisschen sinnvoller, effizienter, schalten würde. Die Highways sind zwar gewöhnungsbedürftig wegen des hier erlaubten und oft ausgeführten rechtsüberholens. Bei unserem doch recht überstürtzem Autokauf hatten wir im Kaufrausch oder so komplett ausgeblendet das ein Auto nicht ohne Spit von der Stelle kommt, sprich, mit 30$ Bargeld und leeren Kreditkarten kommt man nicht recht weit... zum Yosemite hats aber doch knapp gereicht, aber nur da uns ein Geldautomat doch noch 40$ ausgespuckt hatte. Der Yosemite Natinalpark: Traumhafte Berglandschaft, sehr ruhig, da sich die Touristen im echt riesigen Park doch recht gut verteilen. Wir nächtigten auf einem der Campgrounds mittenim Park, schöner Platz im Wald, jeder Platz mit Picknickbänken und Feuerstelle, welche für uns sehr nützlich war, da für den aus Deutschland mitgebrachten Campingkocher einfach keine passende Gaskartusche zu finden war. Außerdem auf jedem Platz eine Metallbox in der die Nahrungsmittel zu lagern sind da wohl recht viele Bären im Park leben, die durch die Essensgerüche auf die Campingplätze gelockt werden. Nachts wars bitterkalt, wir, ans wohktemperierte Florida gewöhnt haben uns bei knapp 0° echt total den Arsch abgefroren. Des Geldmangels zufolge mussten wir recht früh weiter.. wir wollten Richtung Las Vegas um dort aufs Geld zu warten und vorallem das Auto ummelden. Also gings los Richtung Death Valley. Um Sprit zu sparen im Leerlauf ins Tal herrunter. Mitten im Tal war unser Spritvorrat bedenklich knapp, und oh Wunder eine der Kreditkarten funktionierte und wir konnten volltanken. Die Landschaft war echt total beeindruckend, weit und breit nur karge Hügel und in der Senke des Tales riesige Sanddünen an denen sich Busse voller Japaner gegenseitig fotografierten, bei ca. 40°. Gegen Abend erreichten wir Las Vegas, schon von weitem sieht man die Türme aus der Wüste . Nach einer Fahrt auf dem Las Vegas Boulevard, dem "Strip"auf dem sich ein Casino ans andere reiht sind Wir zum ca. 20 Meilen entfernten Lake Mead gefahren um dort auf einem Campingplatz zu nächtigen.

18.10.14 04:01, kommentieren

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San Framcisco-Yosemite usw...

so jetzt gabs lang nix neues mehr... das lag zum einen daran, dass wir einige kleine&größere Probleme hatten und zum anderen daran das wir zum Teil durch die totale Pampa gekommen sind wo es nicht so oft nen WiFi gab. Also von Vorne: Nach einem doch echt schweren Anschied aus Key West sind wir ja wie schon angekündigt, mit dem Greyhound Bus am Mittwoch (01. Oktober) nach Miami zum Flughafen gefahren. Dort wollten wir ja die Nacht verbringen... Anfangs noch ganz ziviliert auf den Warte Bänken. Irgendwann wars uns da zu unbequem.. also machten wir es uns mit Isomatte und Schlafsack auf dem Boden bequem. Kassierten zwar einige kritische Blicke, aber das war uns dann egal. Also pennten wir bis ca. 5 und passierten die Sicherheitskontrollen, die hier in den USA inkl. Drogenschnelltest sind. Dann gings mit Delta Airlines erst nach Atlanta, ein riiiesen Flughafen, scheins der größte der Welt... Dann gings von dort aus weiter nach San Francisco. Das Wetter hier war echt angenehm, ca. 25-30° aber natürlich nicht so feucht wie in Florida, deshalb echt angenehm! Nach kurzer Auskunft bei einem Flughafen Mitarbeiter über die günstigste Möglichkeit in die Innenstadt zu kommen, nahmen wir den Bus zum schon im Vorraus gebuchten Hostel. Nach einem kurzen Stadtbummel haben wir eendlich mal wieder richtig ratzen können, die Nacht am Flughafen war wohl doch eher wemig erholsam ;-). Am nächsten Tag suchten wir einen Gebrauchtwagenhändler auf, wollten uns ja eine karre zulegen um damit weiterzuziehen... der passende Wagen war schnell gefunden: Volvo Kombi für 2200$ Dollar. Erst beim Versicherungfutzi gegenüber erkundet wie die Möglichkeiten für Ausländische Chaoten so sind ein Auto vernünftig zu versichern dann zum Händler und nach einer kurzen Probefahrt den Kauf zu beschliessen. Schnell im Hostel die Rucksäcke holen um soofort mit dem Karren loszudüsen. Zurück beim Händler gings an die Bezahlung. Unsre Kreditkarten funktionierten nicht... wir hatten wohl ausgeblendet dass unsre Kreditkarten Prepaid Karten sind, die man nicht überziehen kann. Und genug Geld war wohl nicht drauf. Also mussten wir warten bis das Geld auf den Kreditkarten war, das dauert min. drei Werktage und es war Freitag... Nun hatten wir nix, kaum Geld, keine Bleibe und natürlich auch kein Auto. Nach einigen Hirnrissigen Ideen fuhren wir zurück zum Flughafen um dort mal wieder zu schlafen.. Diesmal wars echt entspannt.. haben ein ruhiges Eckchen gefunden um uns nach dem ganzen Scheißdreck mal wieder ordentlich aufs Ohr zu hauen. Am nächsten Tag gings mit neuem Tatendrang und den Umständen entsprechend guter Laune in die Innenstadt zurück. Der Plan war auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge Wild zu Campen bis das Geld fürs Auto endlich da war. Mit zahlreichen Essenskonserven und Gallonenweise Wasser machten wir uns auf den Weg , die Wegstrecke natürlich gnadenlos unterschätzt kamen wir gegen Abend völlig erschöpft auf einem Autorastplatz auf der San Francisco abgewandten Seite der Golden Gate Bridge an. Kaum bequem gemacht, werden wir von einer recht runtergekommenen Person (Felix meint es sei ein Mann, Eli denkt es ist ne Frau...) angesprochen ob wir nicht ein Auto kaufen wollen. Vorerst sehr zweifelhaft schauten wir uns das "Schmuckstück" mal an. Alter Chevrolet in aber doch recht gutem Zustand mit Papieren usw. Da die doch echt seltsamen Gestalten, die Eli zuvor bettelnt am Klo wahrgenommen hat, scheints dringend Geld brauchten, ließ sich der veranschlagte Kaufpreis von 1000$ um die Hälfte drücken. Was aber nicht an unserem doch recht katastrophalen Verhandlungsgeschick lag sondern einfach daran, das wir nicht mehr Bargeld bei hatten. Der Deal war schnell abgeschlossen und wir düsten mit der Alten Karre richtung Yosemite Nationalpark. Morgen geht die Gschicht weiter!...

17.10.14 04:16, kommentieren

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