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Hoover Damm/Las Vegas/Grand Canyon

Mit den neuen Nummernachildern gings voll Tatendrang zurück auf den Campingplatz. Da wir nun schon echt lange keine Dusche mehr von innen gesehen haben entschieden wir uns, uns im See mit Shampoo zu waschen. Frisch gewaschen sind wir zum Hoover Damm gefahren, keine 5 km entfernt vom Campingplatz liegt dieses Riesige Kraftwerk dass den Lake Mead (an dem auch unser Campingplatz liegt) , aufstaut und so Las Vegas mit Strom versorgt. Die Staumauer ist wirklich imposant, in einer großen Felsschlucht, locker 100 Meter hoch und so dick das eine Straße drüber passt. Der verbaute Beton hätte laut Reiseführer für eine Straße von San Francisco nach New York gereicht :-) Am Abend fuhren wir nochmal nach Las Vegas um uns den Trubel nochmal reinzuziehen :-) Spät abends waren wir am Campingplatz.. aber recht früh machten wir uns auf zum Grand Canyon.Nach eimer Vergleichsweise kurzen Fahrt erreichten wir das Südplateau den Grand Canyon. Direkt am Eingang des Nationalparks liegt ein Dorf das voll auf den Tourismus ausgelegt ist, Campingplätze, Hotels usw. Der erste Campingplatz war voll, also entschieden wir uns rund 40 Meilen entlang des Canyons zum Aussichtspunkt "Desert View" zu fahren. Aber auch hier war der Campingplatz voll. Ein Rancher gab uns den Tip aus dem Nationalpark rauszufahren, da sei Wildcampen erlaubt. Als erstes gingen wir aber zum Aussichtspunkt und ließen die gigantische Landschaft ein wenig auf uns wirken. Der Elias hatte aber schon die Schnauze voll von Wüste und wollte am nächsten Tag schon weiter fahren. Also wurde ein Deal abgeschlossen:-) Am nächsten Tag steht Elias mit Felix vor Sonnenaufgang auf, um ihn vom Aussichtspunkt zu genießen und dafür gehts gleich danach zurücknin grünere Landschaften:-) Nun gallt es aber erstmal nach einem geeigneren Schlafplatz zu suchen, schnell war ein geeigneter Platz gefunden, ein paar Meter weg von der Straße an eine Art Feldweg wo der Karren abgestellt werden konnte. Wir machten uns noch was zu essen und machten es uns dann mit Schlafsack und Isomatte auf dem ausgebreiteten Zelt bequem. Es war seehr kalt wir zogen quasi alles an was wir hatten, aber es hat sich gelohnt, der Sternenhimmel war atemberaubend, die Sterne waren so Hell und zahlreich sichtbar wie es noch keiner von uns je gesehen hatte. Morgens um 5 schellte der Wecker, wir stopften unser Schlagzeug in den Kofferraum und fuhren zurück zun Aussichtspunkt.. Nur Leider durften wir auf den tatsächlichen Sonnenaufgang noch ca. eine Stunde warten, sprich wir haben uns den Arsch abgefroren. Aber es hat sich gelohnt, es war wirklich ein Spektakel! Wir hatten uns entschieden mit dem Auto nochmal nach Florida zu fahren, es hat uns dort einfach sehr gefallen.. also fuhren wir nun mit unsrer Karre gehn Osten.. natürlich war die länge der Route nicht zu unterschätzen.. es waren immerhin rund 3000 Meilen.. vom Grand Canyon ging es erstmal Richtung Albuqurque (New Mexiko) aber schon diese Wegstrecke wurde von uns Blaunasen gewaltig unterschätzt.. Felix dachte laut Karte müsste es in 2-3 Std. geschafft sein.. aber am ersten Wegzeiger (~350 Meilen Albuqurque, über 500km ) wurde klar das wir mit etwas mehr Gedult an die Sache gehen mussten. Dennoch schafften wir es bis El Paso (Texas). Als wir müde wurden parkten wir auf einem Rastplatz uns pennten locker 10 Stunden und machten uns dann sofort auf die Weiterreise. Da die Autobahn ein Stück an der Mexikanischen Grenze entlang führt gab es hin und wieder eine "Border Inspection" ähnlich der Schweizergrenze winken Zollbeamte die Fahrzeuge durch oder eben nicht.. wir mussten lediglich unsere Pässe zeigen und durften passieren. Heute kamen wir sehr gut voran, San Antonio, Houston, New Orleans..über 1600 km... abends machten wirs uns wieder auf einem Rastplatz bequem. Am nächsten Morgen fuhren wir weiter und erreichten früh Florida. Hier wurden wir von einem krassen Gewitter empfangen.. es hat heftigst geregnet.. Also so eine Regen haben wir echt noch nie erlebt... Gegen Abend erreichten Wir die Everglades, entschieden uns aber dennoch weiter bis Key West zu fahren. Gegen 4 Uhr sind wir angekommen.. nach kurzem Schlaf im Auto habem wir bei Sven geklopft.. er war dich sehr überrascht, haben unser Handy verloren und deshalb war der Besuch unangekündigt ;-) Nachdem wir unsere Story erzählt hatten wurde uns sofort unser altes Zimmer angeboten. Wir beschlossen also nochmal 2 Wochen hier zu verbringen... Unsere Karre hatte beim Kauf vor 2 Wochen 94.000 Meilen jetzt sinds schon 100.000.. irgendwie wars total bekloppt soviel im Auto zu hocken.. abers hat Spaß gemacht und bei den Spritpreisen hier kann mans sich sogar leisten ;-)

3.11.14 07:55, kommentieren

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Las Vegas

Jetzt gibts endlich mal wieder ein paar Neuigkeiten.. Nach dem wir uns morgens schnell im See gewaschen haben ( auf den einfachen Campgrounds gibts keine Duschen weshalb sie aber echt günstig sind, 7,50 € pro Nacht/Zelt) gings ab nach Las Vegas. Das Auto in einem Parkhaus mitten im Zentrum abgestellt, machten wir uns daran den Irrsinn dieser Stadt mitten in der Wüste ein wenig zu erkunden. Alle Casinos darf man auch von Innen betrachten, zocken ist allerdings wie fast alles hier ab 21. Die Casinos Städte, es gibt einfach alles.. aufgebaut wie Labyrinthe, der Weg wieder raus ist kaum zu finden. Die Casinos buhlen im ihre Gäste mit gigantischer Aussenansicht. Vor dem Bellagio ein "Wasserballet", vor dem Mirage ein künstlicher Vulkan, aber auch Städte Nachbauten von New York, Paris und London sind zu bestaunen. Auf jedenfall eine interessante Stadt, vorallem wenn gegen Abend die Straßenkünstler anfangen ihre echt sehenswerten Shows zu präsentieren. Das mit dem Auto.. Felix hatte doch einige Zweifel mit der Karre.. so entschieden wir uns das Auto zu putzen, welches doch sehr nach "Penner" roch, und zu einem Autohändler zu fahren um das Auto eventuell einzutauschen. Der erste Händler war super nett und wollte uns gerne helfen. Er sagte die Karre sei Schrottreif, er hätte aber was für uns. Er zeigte uns eine Dodge Truck, riesig, uralt, top gepflegt und mit einer "Schlafbox" auf der Pritsche. Die zwei Jungs waren sofort wie verzaubert von dem Auto, als der Händler das Auto anwarf wurden wir vom lauten, satten Auspuffgeräusch noch zusätzlich zum Kauf überzeugt. Der Truck war recht günstig, für uns aber eigentlich viel zu teuer.. Kurz die Konten gecheckt und festgestellt, das haut einfach nicht hin.. zudem der Dodge vermutlich ein Vielfaches von dem Verbraucht hätte wie unser gammliger Chevrolet. Der Händler sagte uns wir sollte doch zur Zulassungstelle fahren und das Auto anmelden lassen. Gesagt getan, gings am nächsten Tag zum DMV (Department of Motorvehicles) Ein riesiges Gebäude, mindestes 100 Angestellte und mitten drin die Zwei Chaoten die mit ihren doch recht "Schmalen" Englischkenntnissen versuchen ihre Karre zu Registrieren. Bei einem sehr unfreundlichen Berater gelandet der keinerlei Verständnis für unsere Situation hatte wurde uns ein Blatt in die Hand gedrückt mit 3 Punkten die vor der Anmeldung zu erledigen waren : 1. SMOG, Feinstaubprüfung 2. Vin Check überprüfung der Fahrgestellnummer 3. Versicherung Obwohl wir dachten dass wir das niemals hinbekommen sind wir mal zur nächsten Tanke um den SMOG zu machen. In der Tankstelle war eine kleine Aussenstelle des DMW. Ein echt netter Mitarbeiter fragte uns ob wir unser Auto Registrieren wollen.. er sagte uns schnell was wir machen mussten und keine Stunde später hatten wir die Schilder.

30.10.14 05:28, kommentieren

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